Montag, 21. September 2009

Wahre Liebe

Ganz klar – wir entwickeln schon seit einigen Jahren mobile Anwendungen für J2ME und nun ist die Android Plattform dazu gekommen - mobile Lösungen liegen uns einfach. Spezielle Anforderungen an das Design, die Benutzerführung und die Entwicklung fordern ein entsprechend eingespieltes Team – egal auf welcher mobilen Plattform. Beschränkungen gibt es mobil an allen Ecken: Speicher, Performance, Displaygröße, Tastatur... und gerade hier liegt die Herausforderung und der Spaß verborgen.

iPhone, Android und Co.

Das Gefühl "Ich bin dein Prinz und du musst mich heiraten" (Die Brautprinzessin) kommt bei uns vor allem bei Windows Mobile und BlackBerrys zum Vorschein. Wahre Liebe gilt doch nur einer einzigen Plattform: dem iPhone. Hier stimmt einfach mal das Gesamtpaket.
Die Entwicklungsumgebung ist gut, die iPhone Hardware ist ausgereift, das Benutzerinterface ist konsequent und schlüssig. Der letzte Punkt, die herrausragend gute Usability des iPhones, ist die eigentliche Stärke dieser Plattform und es ist genau der Punkt, wo unsere Liebe festgemacht wird.

"Some of the functionality the iPhone did have was extremely well implemented." (1)

Bislang ist das Apple iPhone 30 Millionen Mal verkauft worden, dazu kommen rund 20 Millionen iPod Touch. 81.161 Anwendungen stehen aktuell im AppStore bereit und rund 1,8 Milliarden Applikationen sind bislang heruntergeladen worden. (Stand 9/09). Es freut uns, dass nun auch BlackBerry und Android ihre eigenen AppStores bekommen haben. Im Android Market soll jetzt, ganz aktuell, sogar die Integration von Screenshots, Icons und ausführliche Beschreibungen für Produkte im Shop möglich werden. Toll!
Der BlackBerry App World Webstore glänzt mit der nicht ganz so imposanten Zahl von 2.500 Anwendungen. Das ist alles ganz nett - mehr aber auch nicht. Ein kleines Beispiel. Das Spiel Trism hat in den ersten zwei Monaten in Apples AppStore einen Umsatz von $250.000 geschaft, im Android Market hat das gleiche Spiel $1.046 generiert. Und das, obwohl angeblich bereits 10.000 Anwendungen im Android Market zu finden sind - der Android Market also zumindest als erfolgreiche Alternative zum AppStore angepriesen wird.

"Unvorstellbar! - Das sagst du aber oft. Ich glaube nicht, dass wir dasselbe darunter verstehen." (Die Brautprinzessin)

Es geht, um eine der Lieblingsphrasen unseres Ex-Kanzlers Schröder zu verwenden, um nicht weniger, als einen Paradigmenwechsel. Das iPhone ist mehr als nur ein kleines, schickes Mobiltelefon. Das iPhone ist der Bote für eine neue Kommunikationsform. Das ist das Android nicht und schon gar nicht einer der BlackBerrys. Die RIM Konkurrenz hat mit Push-Mails (kennen Sie: endlich piepsen nach der Landung des Fliegers wirklich alle Handys) einen wichtigen Schritt getan - jetzt ist das Push kein Alleinstellungsmerkmal mehr und die Marktanteile schwinden entsprechend. Es gibt genau einen definierten Einsatzbereich, wo ein BlackBerry eine gute Figur macht. Das ist kleiner Schritt, aber selbst der führt bereits zu einem veränderten Kommunikationsverhalten. Daher wird in ein paar Jahren sicher auch ein BlackBerry im Museum zu finden sein. Aber der BlackBerry bleibt "nur" ein Smartphone. Der iPod hat aktuell in den USA einen Marktanteil von 74 Prozent. Klar, es gibt auch noch andere MP3 Player - aber wen kümmerst das noch... mal sehen, wie es um die Smartphones und das iPhone in zwei Jahren bestellt ist.

Es gibt aktuell 21.178 Spiele für das iPhone und den iPod Touch. 3.680 sind es für die Nintendo DS und Sonys PSP kommt auf 607 Spiele. Das hat den Spielemarkt verändert.
Das herrausragende Interface des iPhones, zusammen mit den entsprechenden "always on" Flatrates der Provider verändert nachhaltig unser Verständnis von den Einsatzbereichen, die typischer Weise ein mobiles Endgerät erfüllen soll und erfüllen kann. Hier wird es spannend und hier wirft unsere intensive Zuneigung zum iPhone einen weiteren Anker.

"Wahrscheinlich ein einsamer Fischer auf nächtlicher Vergnügungsfahrt durch aalreiches Gewässer." (Die Brautprinzessin)

Im zweiten Quartal 2009 verkaufte Apple erstmals mehr iPhones als Nokia eigene Modelle der N-Serie. Im August legte HTC mit dem Hero, das bei T-Mobile als G2 touch verkauft wird, nach – ohne auch nur in die Nähe des Erfolgs des iPhone zu kommen. Das iPhone ist hip und die Benutzeroberfläche funktioniert. Dieses Konzept lässt sich nicht einfach kopieren. Das iPhone ist eine kulturelle Errungenschaft und die Technik ist nur Mittel zum Zweck. Es sind nicht einzelnen Komponenten, bei denen es sogar reichlich Verbesserungspotential gibt, sondern erst die Gesamtheit des Dargebotenen macht den Erfolg aus. Die Assoziationen hinter der Marke Apple tun ihr Übriges. Das Android mag als technische Plattform interessant sein, kann aber in allen anderen Bereichen keine Punkte sammeln und beim G1 war selbst die Technik kein Hit. Allen anderen Smartphones fehlt noch viel mehr um neue Perspektiven zu schaffen. Sollte es wirklich zu dem angesprochenen Paradigmenwechsel kommen, dann wird eher ein NetBook-Nachfolger und wohl kein Android-Verwandter mit dem iPhone konkurrieren.

Von Detlef Beyer

Tags: iPhone | mobile

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